|
Hans Schnell bevorzugt das kleine Format. der 1951 in München geborenen Zeichner und maler produziert seit seiner Akademiezeit bei K.F. Dahmen in München
Papierarbeiten, in denen die komposition, wie eine Bebilderung der Chaostheorie erscheint. Aus einem Prozess emulsiver Verbindungen von Graphit, Ölfarbe, manchmal auch reinem Leinöl,
schälen sich organische Formationen heraus. Die abstrakten, farbigen Formen scheinen schnell, impulsiv und aus dem Moment heraus auf die kleinen Bildformate gepackt. Schnells
Zeichenserien wirken allein schon aufgrund ihrer intimen Größe beinahe wie Tagebuchfolgen. Zustandsbeschreibungen innerer Befindlichkeit. Die Galerie Karin Sachs (Buttermelcherstrasse 16)
zeigt noch bis Ende Dezember eine Auswahl neuerer Arbeiten. Wie
|